Die Ehre im Magazin "der SPIEGEL" zu sprechen - und warum liebevolle Grenzen so wichtig sind.
- M.Sc. Psych. M.Menges

- 7. Sept.
- 1 Min. Lesezeit
Aktualisiert: 9. Sept.

Die Ehre im Magazin "SPIEGEL" zu sprechen - und warum liebevolle Grenzen so wichtig sind.
Es ist ein besonderes Gefühl, wenn der SPIEGEL anruft. Ein Interview mit einem der renommiertesten Magazine Deutschlands ist nicht nur eine Ehre, sondern auch Verantwortung. Man spürt sofort: Hier geht es um Worte, die Gewicht haben. Worte, die ankommen und bewegen sollen.
Und genau darum geht es auch im Alltag - ums Reden und ums Zuhören. Denn während wir im Rampenlicht meist sehr bewusst mit unseren Sätzen umgehen, sieht es im Alltag oft ganz anders aus: der Kollege füllt jedes Meeting mit endlosen Wortbeiträgen, die Eltern rufen abends an und berichten detailreich vom letzten Urlaub. Viele kennen diese Situationen. Vielredner überrollen uns, oft ohne es zu wollen.
WAS TUN, WENN JEMAND ZU VIEL REDET?
Im SPIEGEL habe ich genau dazu ein Interview gegeben. Denn es geht! Grenzen setzen - ja unbedingt, aber bitte liebevoll. Denn hinter dem Redefluss steckt selten eine böse Absicht. Manchmal Einsamkeit, manchmal Nervosität, manchmal schlicht ein hohes Mitteilungsbedürfnis. Die Kunst besteht darin, die eigene Überforderung anzusprechen, ohne den anderen abzuwerten. Denn auch hier geht es um Balance, wie so oft im Leben! Um die Balance der Klarheit der eigenen Bedürfnisse und dem Respekt für die Bedürfnisse das Gegenübers.
Ob im Interview mit dem SPIEGEL oder im Gespräch mit den Eltern am Telefon: Worte wirken und hinterlassen Spuren.




Kommentare